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28.04.2021, 21:20 Uhr | Oekotest/Gesundheit/D. Marquard
Das digitale Impfzertifikat der EU
An das europäische Impfzertifikat knüpfen sich große Hoffnungen

Corona und das digitale Impfzertifikat der EU

Der Impfausweis soll europaweit gelten. Es gibt ihn digital, aber auch als Ausdruck auf Papier – für alle, die sich nicht mit einem QR-Code auf dem Handy ausweisen möchten. Es soll auch keine Datenübertragung von einem Land ins andere geben. 

Was sonst noch alles mit dem Impfausweis möglich ist-das entscheiden die Mitgliedsländer selbst- Deutschland hat sich noch nicht festgelegt. 

Fluggesellschaften, Konzertveranstalter oder Theater könnten aber auch ohne staatliche Regelung das Zertifikat verlangen. 

Der digitale Impfpass soll aber ein freiwilliges und ergänzendes Angebot bleiben-

das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) spricht deshalb lieber von einem „Digitalen Impfnachweis“ und kann nicht vorgeschrieben werden. 

Das bekannte „gelbe Heft“ hat also vorerst nicht ausgedient: es wird auch weiterhin als wichtigster Impfnachweis zur Verfügung stehen; eben parallel zum Smartphone.
Impfzentren und Hausärzte sollen befähigt werden, das persönliche digitale Zertifikat auszustellen. Dazu wird es eine eigene App geben.

Als Termin der Einführung ist der Juni 2021 geplant. 

Ziel soll es sein, die offizielle Corona-Warn-App des Bundes kompatibel zu machen. 

Die Senioren Union Pankow begrüßt die Einführung des digitalen Impfzertifikates.

aktualisiert von Dagmar Marquard, 28.04.2021, 21:27 Uhr