Das Dilemma um Tausalz in Berlin
Vereiste Straßen und das Dilemma um das Tausalz
Der Landesvorsitzende der Berliner Senioren Union, Johannes Werner, begrüßt, dass die Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt Ute Bonde eine Allgemeinverfügung erlassen hat, die in der Bundeshauptstadt erlaubt, Tausalz und weitere Auftaumittel auf vereisten Fahrbahnen und Gehwegen anzuwenden.
Johannes Werner: „Ich danke Senatorin Ute Bonde. Allein sie handelt rasch und zielstrebig in der gegenwärtigen Notlage. Sie kommt damit nicht nur den Bedürfnissen der Senioren und Gehbehinderten, sondern generell auch weiten Teilen der Berliner Bevölkerung entgegen. Ich bedaure, dass sich die Ordnungsämter in den Bezirksregierungen so zögernd und unentschlossen verhalten. In derartig außergewöhnlichen Wintern, wie wir sie gerade in Berlin erleben, müssen Verwaltung und Bevölkerung zusammenhalten und die Probleme gemeinsam lösen. Es ist nicht richtig, in dieser außergewöhnlichen Notlage der Entstehung von Problemen zuzusehen und dann die Verantwortung allein den Hauseigentümern zu überlassen. Die extreme Vereisung auf den Bürgersteigen und Radwegen, die nach den Wetterprognosen bis Ende des Monats Februar anhalten soll, hätte früher eingedämmt werden sollen. Unfälle von Senioren, Behinderten und Radfahrern hätten dadurch vermieden werden können.“
Johannes Werner
Landesvorsitzender der Senioren Union Berlin